Literatur

Barthes, Roland: Der Tod des Autors. In: Jannidis, Fortis (Hg.): Texte zur Theorie der Autorenschaft. Stuttgart 2000, S. 185 – 193
Coy, Wolfgang: Analog/Digital. Schrift, Bilder & Zahlen als Basismedien. In: Warnke, Martin; Coy, Wolfgang; Tholeen, Georg Christoph: HyperKult II. Zur Ortsbestimmung digitaler Medien. Bielefeld 2005, S. 15 – 26
Hartmann, Frank: Medienphilosophie. Wien 2002
Jarvis, Jeff: Was würde Google tun. München 2009
Kamper, Dietmar: Mimesis und Simulation. Von den Körpern zu den Maschinen. In: Kunstforum International Nr. 114/1991, S. 86 – 94
Khazaeli, Cyrus Dominik: Systemisches Design. Intelligente Oberflächen für Information und Interaktion. Reinbek 2005
Kittler, Friedrich: Computeranalphabetismus. In: Matejovski, Dirk; Kittler, Friedrich (Hg.): Literatur im Informationszeitalter. Frankfurt a. M./New York 1996, S. 237 – 251
Laurel, Brenda: Computers as Theatre. Boston 1992
McLuhan, Herbert Marshall: Die magischen Kanäle. Düsseldorf, Wien 1968 (engl. Original-Ausgabe: McLuhan, Herbert Marshall: Understanding Media. London 1994.)
Nake, Frieder: Die Verdoppelung des Werkzeugs. In: Rolf, Arno (Hg.): Neue Techniken Alternativ. Möglichkeiten und Grenzen sozialverträglicher Informationstechnikgestaltung. Hamburg 1986, S. 43 – 52
Warnke, Martin: Theorien des Internet. Hamburg 2011 (Kurze Übersicht in meinem Blog)
Winkler, Hartmut: Medium Computer. Zehn populäre Thesen zum Thema und warum sie möglicherweise falsch sind. In: Engell, Lorenz; Neitzel, Britta (Hg.): Das Gesicht der Welt. Medien in der digitalen Kultur. München 2004, S. 203 – 213

2.) Blog: Tagebuch, ePortfolio, Zeitung oder Netzwerk

Vorgestellte Blogs:

 

 

Begriff:

Ein Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem LINK mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. (s. wikipedia.de)

 

Merkmale (techn.)

  • Einträge/Posts
  • Thread
  • Permalinks
  • Kommentare
  • Trackback und Pingback
  • Feed
  • Schlagwortwolken
  • Blogroll / Links

Webseiten werden zu Plattformen

Tagebuch: sehr persönlich, gehört eigentlich nicht in die Öffentlichkeit

ePortfolio: die digitalle Sammelmappe, Fortschritte, Projekte, Arbeit, Studium dokumentieren, gegen die eigenen Vergesslichkeit

  • Eine Studie des Singapore Internet Research Centre unter etwa 1.200 englischsprachigen Bloggern (Koh et al. 2005, S. 2ff) teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: 73 Prozent der Befragten führten ein sogenanntes personal Blog, 27 Prozent ein non-personal Blog. Die Blogger der zweiten Gruppe schreiben vor allem, um „zu kommentieren“ und „Informationen zu liefern“. Ihr Ziel ist zudem, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Auch soziodemografisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.
  • Ähnliche Ergebnisse erbrachte im Jahr 2005 eine Umfrage unter mehr als 4.000 deutschsprachigen Bloggern. 71 Prozent der befragten Blogger gaben an, „zum Spaß“ zu schreiben; 62 Prozent wollen in ihrem Blog „eigene Ideen und Erlebnisse für sich selbst festhalten“. Demgegenüber bloggen 33 Prozent, weil sie ihr „Wissen in einem Themengebiet anderen zugänglich machen wollen“, und 13 Prozent „aus beruflichen Gründen“ (Schmidt 2006, S. 43).

Zeitung / Journalismus Informationen verbreiten

„Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“

(„The act of a citizen, or group of citizens, playing an active role in the process of collecting, reporting, analyzing and disseminating news and information. The intent of this participation is to provide independent, reliable, accurate, wide-ranging and relevant information that a democracy requires“)

Shayne Bowman, Chris Willis: We Media – How audiences are shaping the future of news and information. Juli 2003, S. 9

Netzwerk
Zur Struktur von Netzen

hierachisches Netz

Hierachisches Netz

Maschen

Maschen

Aufgabe: 10 Assoziationen zum Begriff Netz, nicht ausschließlich zum Web (gerne auch Beschreibungen, die über einzelnes Schlagwort hinausgehen)

 

 

das skalenfreie Netz

das skalenfreie Netz

 

Links
Austausch über Kommentare, (Bewertungen)
Einbindung in Web 2.0 Anwendungen
z.B: WordPress als Plattform nicht als CMS

„Das Internet bereichert die Gesellschaft mit Netzwerken aus Links, es verbindet die Menschen mit Informationen oder Funktionen und miteinander. Innerhalb dieser Verknüpfung findet Wertschöpfung statt, entsteht Produktivität, erhöht sich der Wissensstand und werden Beziehungen geschaffen.“Jarvis, Jeff: Was würde Google tun. München 2009, S. 52 f.)

 

„Wir wollen verbunden werden. Im Internet-Zeitalter wirft man uns vor, wir seien gesellschaftsfeindlich, weil wir mit dem Laptop auf unserem Schoß auf unserem Sofa sitzen, Kopfhörer tragen und uns mit niemandem unterhalten. In Wirklichkeit aber unterhalten wir uns mit mehr Menschen aus weiter entfernten Regionen als je zuvor, denn uns stehen mehr Möglichkeit zur Verfügung.“ (Jarvis, Jeff: Was würde Google tun. München 2009, S. 93)

Literatur:
Warnke, Martin: Theorien des Internet. Hamburg 2011
Jarvis, Jeff: Was würde Google tun. München 2009

Vorläufige Themenschwerpunkte unseres Seminars

1.) Überblick, Interessen, Begriffe
Hypermedia, Bewegtbild, ProdUser, Hypertext
Videos erzählen kontinuierlich, linear, Hypertexte nicht

2.) Blog: Tagebuch, ePortfolio, Zeitung oder Netzwerk
Webseiten werden zu Plattformen

3.) Computeranalphabetismus: Maschinen verstehen?
Turing-Maschine, digitaler Code, diskrete Daten

4.) McLuhan: Understanding Media
Das Medium ist die Botschaft, heiße und kalte Medien, das globale Dorf

5.) Massen und Schwärme
Wikipedia stimmt (meistens), „das Gewicht einer Kuh auf dem Markt“, Anonymität der Masse

6.) KISS and MAYA: Interface-Design
Mensch-Maschine-Schnittstelle, Werkzeug und Prothese, Trivialisierung, Verdopplung des Werkzeugs

7.) Vorstellung verschiedner Videoportale und Anwendungen
z.B.: das-erste-Mediathek, arte.tv, Spiegel online, Tape.tv,…
verschiedene Anwendungen: Untertitel, online schneiden, streamen, Links in Videos, …

8.) Social Media: Friends, Trends und Marketing
Macht von Kommentaren und Links
youTube, Vimeo, Twitter, Facebook und die „Kleinen“

9.) Mobile Recorder: spontan, flexibel und groß
kleine Marktanalyse, Tipps und Tricks, ungewöhnlich Perspektiven, Licht, Ton, Retro-Apps
Schnittsoftware: iPhone, Quicktime, iMovie, Finalcut

10.) Recycling – das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Collage und Montage
Remix
Creative Commons
Urheberrecht

11.) Metadaten: Tags, Segmente, Untertitel, Sprechblasen…

Lehrveranstaltung WS 2011/2012: Hypermedialisierung von Bewegtbildinhalten

mobile recorderIm World Wide Web verbreiten sich zunehmend Bewegtbildinhalte wie Videos. Das Produzieren von hochauflösendem Videomaterial wird dabei immer einfacher und kann auch schon mithilfe aktueller Smartphones realisiert werden. Gleichzeitig helfen zahlreiche Webanwendungen bei der Weiterverarbeitung und Verbreitung im Netz. Bewegtbildinhalte werden hypermedialisiert, indem sie an den Hypertext des Internet angepasst werden. Sie werden verlinkt, in kleinere Einheiten unterteilt bzw. segmentiert und in verschiedene Kontexte eingebunden.

Im Seminar werden verschiedene Webanwendungen untersucht und in Beziehung zu Medientheorien gesetzt. Phänomene, wie Social Web, Trivialisierung, Analphabetismus im Digitalen, Hypertext und Schwarmintelligenz sind dabei thematische Schwerpunkte. Gleichzeitig werden Kurzfilme zu diesen Themen erstellt und auf Grundlage der gewonnenen Kenntnisse zu Webanwendungen in ein Blog gestellt. Dabei sollen vor allem mobile Recorder wie Handykameras und vergleichbare Geräte zum Einsatz kommen.
Die Veröffentlichung eines ausführlichen Artikels sowie die Beteiligung an Diskussionen im Blog und die Erstellung des Kurzfilms sind Grundlage für den Erwerb der Credit-Points.

Voraussetzungen:
Kenntnisse von Medientechnik, Medientheorie, Videoschnitt und/oder verschiedenen Webanwendungen können von Vorteil sein, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Lernziel:
Die Studierenden gewinnen Medienkompetenz im Umgang mit verschiedenen Webanwendungen sowie der Erstellung von Bewegtbildinhalten für das Internet. Darüber hinaus wird medientheoretisches Grundlagenwissen zum Thema erarbeitet.

Raum & Zeit:
RRZ, MCC R. 202 (Hinweis: Eingang Rothenbaumchaussee)
jeweils Di, ab 18. Okt. 2011 14:15 – 15:45 Uhr

Hallo Welt!

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